In eigener Sache: 50 Ausgaben „Der Sicherheitsbrief“ – Wurzeln in den 70er Jahren

04.01.2022

Wir haben die halbe Hundert vollgemacht: Mit der aktuellen Ausgabe, die die laufende Nummer 50 trägt, wird es Zeit für eine kleine Rückschau: Seit dem Jahr 2017 wird „Der Sicherheitsbrief“ als Schrift für Sicherheit und Gesundheit im Feuerwehrdienst für die Feuerwehren in den sechs Ländern Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein produziert – doch seine Historie reicht viel weiter zurück. Heute erhalten die Wehren das Magazin zweimal jährlich kostenlos.

Jürgen Kalweit (links) und Christian Heinz vom Redaktionsteam "Der Sicherheitsbrief" haben alte Ausgaben der Infoschrift aus dem Archiv geholt. (Bild: Sonja Ruge / HFUK Nord)zoom
Jürgen Kalweit (links) und Christian Heinz vom Redaktionsteam "Der Sicherheitsbrief" haben alte Ausgaben der Infoschrift aus dem Archiv geholt. (Bild: Sonja Ruge / HFUK Nord)

Wir haben die halbe Hundert vollgemacht: Mit der aktuellen Ausgabe, die die laufende Nummer 50 trägt, wird es Zeit für eine kleine Rückschau: Seit dem Jahr 2017 wird „Der Sicherheitsbrief“ als Schrift für Sicherheit und Gesundheit im Feuerwehrdienst für die Feuerwehren in den sechs Ländern Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein produziert – doch seine Historie reicht viel weiter zurück. Heute erhalten die Wehren das Magazin zweimal jährlich kostenlos.

Die Geschichte des „Sicherheitsbriefes“ ist viel älter und geht bis in die 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück. Alles begann bei der damaligen Feuerwehr-Unfallkasse Schleswig-Holstein. Jürgen Kalweit, langjähriger Mitarbeiter der Präventionsabteilung der HFUK Nord, die unter anderem aus der Feuerwehr-Unfallkasse Schleswig-Holstein hervorging, ist seit vielen Jahren im Redaktionsteam des „Sicherheitsbriefes“ tätig. Er erinnert sich an die Anfänge: „Erstmalig wurde 1977 beschlossen, alle Feuerwehren regelmäßig über aktuelle Themen der Unfallverhütung mit Rundschreiben in Broschürenform zu informieren. Zweimal jährlich erfolgte dies. Lutz Kettenbeil, damaliger Geschäftsführer der Feuerwehr-Unfallkasse, kümmerte sich um die Inhalte und die Produktion der Schrift. 1988 bekamen die Rundschreiben dann einen Namen und „Der Sicherheitsbrief“ war geboren“, erklärt Kalweit. „1991 wurde ich bei der Feuerwehr-Unfallkasse Schleswig-Holstein eingestellt und war fortan neben Lutz Kettenbeil für die Erstellung der Schrift zuständig. Mit dem „Sicherheitsbrief“ wurde auch immer die aktuelle Unfallstatistik verschickt, damit wussten die Feuerwehren, wo die Schwerpunkte der Unfallverhütung liegen“, berichtet Kalweit.

Systematisch wurde der Versand der Schrift optimiert. In den 90er Jahren waren die Feuerwehr-Unfallkassen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zur FUK Nord fusioniert und mit moderner EDV-Unterstützung gelang es, alle Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehren in einer Datenbank zu registrieren, so dass „Der Sicherheitsbrief“ von nun an direkt an diese Zielgruppe geschickt werden konnte. „Mit der Ausgabe 13 begann ab 1999 die fortlaufende Nummerierung der Schrift“, erinnert sich Jürgen Kal- weit. Die Entwicklung schritt weiter voran: Ab 2004 verstärkte bei der FUK Nord Christian Heinz die Redaktion. Ab 2009 beteiligten sich die FUK Mitte und ab 2017 die FUK Brandenburg an der Herausgabe. Mittlerweile arbeiten pro Ausgabe bis zu 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwehr-Unfallkassen die verschiedenen Fachartikel aus. Die Redaktion, der Satz und der Druck sind nach wie vor in Kiel angesiedelt.

Nunmehr bei Ausgabe 50 angekommen ist „Der Sicherheitsbrief“ mit einer Auflage von rund 14.000 Exemplaren ein viel beachtetes Präventionsmedium für Sicherheit und Gesundheit im Feuerwehrdienst. Genau genommen ist es die einzige regelmäßig erscheinende, deutschsprachige Informationsschrift, die sich ausschließlich mit diesem wichtigen Thema befasst. Als digitales Medium steht sie allen Feuerwehren kostenlos zur Verfügung. Als gedruckte Schrift richtet sie sich an die Feuerwehren der Länder in den Geschäftsgebieten der HFUK Nord, FUK Mitte und FUK Brandenburg. Damit legt „Der Sicherheitsbrief“ eine wichtige Grundlage, um Unfallverhütung und Prävention für ein Mehr an Sicherheit und Gesundheit im Dienst in alle Feuerwehren zu tragen.

Dafür werden wir auch in Zukunft fleißig und akribisch arbeiten!

Das Redaktionsteam „Der Sicherheitsbrief“

Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord)

Kontakt und Ansprechpersonen
Email: info@hfuk-nord.de

Zentrale Postadresse:
Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
Bertha-von-Suttner-Straße 5
19061 Schwerin